Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Die Rolle Bremens im Kolonialismus
Wir besprechen, inwiefern Bremer Kaufleute maßgeblich am Aufbau der deutschen Kolonien im 20. Jh. beteiligt waren und warum die Nationalsozialisten Bremen zur „Stadt der Kolonien“ machen konnten. Wieso findet heute weiterhin eine Ausbeutung ehemaliger Kolonien statt und ist Bremen als Hafen- und Handelsstadt daran beteiligt? Aber wir schauen auch auf die Menschen und Initiativen, die Bremen zu einem Ort machen, an dem das kolonialistische Erbe aufgearbeitet und der Aufbau der postkolonialen Staaten unterstützt wird. Und nicht zuletzt geht es auch darum, kolonialistisches Denken aufzudecken, das heute noch verbreitet ist.
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Termine
13.04.2026
09:00 - 14:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
14.04.2026
09:00 - 14:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
15.04.2026
09:00 - 14:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
16.04.2026
09:00 - 14:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
17.04.2026
09:00 - 14:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
Dozent(en)
Appolinaire Apetor-Koffi
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
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Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261M10-060
Kursart: Bildungszeit
Beginn: Mo., 13.04.2026, 09:00 Uhr
Termine: 5
Kursort: vhs im Bamberger, Raum 309
Gebühr: 105,00 € zzgl. ca. 13 € für Exkursionen