Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Friedwald, Reerdigung oder die Urne im Wandschrank? Die „letzte Ruhestätte“ im Wandel
Die Bestattungskultur in Deutschland ist im Wandel. Noch gilt in den meisten Bundesländern der „Friedhofszwang“, einzige Ausnahme war lange Zeit Bremen, wo seit 2015 auch das Verstreuen von Asche außerhalb von Friedhöfen erlaubt ist. Rheinland-Pfalz verabschiedete im Oktober 2025 ein neues Gesetz, das neue Möglichkeiten für die „letzte Ruhe“ eröffnet. Damit folgen die Gesetzgeber einem gesellschaftlichen Trend, denn immer mehr Menschen wählen Alternativen zur traditionellen Erdbestattung auf dem klassischen Friedhof. Alternativen sind Naturwälder und Seebestattungen oder die umstrittene „Re-Erdigung“, die sich noch in der Versuchsphase befindet. In der Veranstaltung werden die aktuell legalen Optionen der Bestattung in Deutschland vorgestellt.
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Termine
29.04.2026
18:00 - 19:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 309
Dozent(en)
Maja Linnemann
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
- Die Vorsorgevollmacht (252M14-016)
- Grundlagen der Gartengestaltung (252M26-652)
- Der Friedhof – Kulturerbe oder auslaufendes Modell? Über die Rolle des Friedhofs in unserer Gesellschaft und seine Zukunft (261M10-431)
- Bremen "kaputt" (261M12-008)
- Das Haus des Reichs – Ein Verwaltungsgebäude mit Geschichte (261M12-020)
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- Das Haus des Reichs – Ein Verwaltungsgebäude mit Geschichte (261M12-022)
- Headquarter Haus des Reichs (261M12-028)
- Führung durch das alte Dorf Schwachhausen (261M12-070)
- Patient*innenverfügung (261M14-011)
Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261M10-430
Kursart: Einzelveranstaltung
Beginn: Mi., 29.04.2026, 18:00 Uhr
Termine: 1
Kursort: vhs im Bamberger, Raum 309
Gebühr: 9,00 €