Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Literaturkurs: Nietzsches Zarathustra oder wie der Mensch zum Mensch wurde
Was ist Weisheit und was heißt Leben? Dieser Frage geht Nietzsches erwachter Zarathustra auf die Spur. Er diskutiert in poetisch-erzählender Weise eine genealogische Geschichte über den Werde-Gang der Menschen und thematisiert alte sowie neue Werte von Religion, Glaube, Wahrheit, Wissenschaft, Bildung, Ethik, Recht und den Staat. Letztlich erleben wir mit ihm permanente Sinneswandlungen, womit die Welt immer wieder neu zu interpretieren bleibt.
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Termine
06.05.2026
18:15 - 20:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 205
13.05.2026
18:15 - 20:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 205
20.05.2026
18:15 - 20:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 205
27.05.2026
18:15 - 20:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 205
03.06.2026
18:15 - 20:30 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 205
Dozent(en)
Anna-Lena Cohrs
Eigentlich komme ich vom Tanz her, der mich letztendlich zum Philosophiestudium bewegte. Es war sein Wesen sowie sein Spiel mit den Gegensätzen, wie beispielsweise sein Ausdruck der höchsten sowie tiefsten Freude, aber trotzdem den Ernst allen Lebens zu bewahren, das ich verstehen wollte. Zuerst ließ ich mich als Tänzerin und Ausdruckstherapeutin ausbilden, wo ich aber kein angemessenes Wort fand, um ihn im Kern zu beschreiben. Deshalb begab ich mich auf eine wahre Reise einmal durch die gesamte Philosophie bis ich meinen Faden in den Händen hielt, um den Tanz in ein begri?ich Begreifbares zu übersetzen. Inzwischen schreibe ich unter dessen meine Doktorarbeit „Über die Wirklichkeit und ihren Tanz“. Meine philosophische Intention rührt also immer noch vom Tanz her. Doch allmählich bin ich Schritt für Schritt über die Frage nach seinem Wesen in die Philosophie so tief hinabgestiegen, sodass ich mittlerweile untersuche, was unsere Welt im innersten zusammenhält, wer wir sind, was das Sein überhaupt ist, ob es eine unumstößliche Substanz gibt, an der alles partizipiert, was ein sinnvolles sowie glückseliges Leben ausmacht, was Denken, Weisheit, Wahrheit, Schönheit, Liebe, Hoffnung, Glaube, Wissen oder Freiheit heißt und wie wir das alles je erkennen können.
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
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Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261M13-002
Kursart: Kurs
Beginn: Mi., 06.05.2026, 18:15 Uhr
Termine: 5
Kursort: vhs im Bamberger, Raum 205
Gebühr: 60,00 €
