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Alltagskompetenzen
Alltagskompetenzen

Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft

Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.

Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.

Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.

Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.

 

 

Kursdetails

Im Wettlauf mit dem Gehirn: ist künstliche Intelligenz schon intelligent? Online-Vortrag aus der Reihe vhs.wissen-live

vhs.wissen live: Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend per live-chat gemeinsam diskutieren. Ein Kooperationsprojekt verschiedener deutscher Volkshochschulen.

Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz (KI) verstehen ist künstlich aber noch nicht wirklich intelligent. Trotz wichtiger Fortschritte ist die heutige KI noch äußerst ineffizient: Sie verschwendet Energie und benötigt Unmengen sogenannter „Labels“. Beides ist teuer und nicht nachhaltig. Vor 50 Jahren wurden die heutigen Methoden der KI von der Neurowissenschaft inspiriert – und die Frage ist naheliegend, ob es aus der Hirnforschung erneut Inspirationen für eine nächste Generation der KI geben kann. Unsere Gehirne sind schließlich unübertroffen in ihrer Energieeffizienz und Lernfähigkeit.

Mithilfe neuester Methoden der Netzwerkanalyse im Gehirn („Connectomics“) sollen die Besonderheiten des biologischen Computers in unseren Köpfen bestimmt, Lernregeln verstanden und mögliche Veränderungen im Kontext von Erkrankungen beschrieben werden.


Moritz Helmstaedter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft.

Seine Arbeit zielt darauf ab, die Grenzen der Connectomics zu erweitern, einem aufstrebenden Forschungsgebiet, das sich mit der Kartierung neuronaler Netzwerke im Gehirn in noch nie dagewesener Größe und Auflösung beschäftigt.

Seine Interessen liegen in der Beziehung zwischen künstlicher und biologischer Intelligenz und der Suche nach konnektomischen Phänotypen psychiatrischer Störungen.


Weitere Angebote der Vortragsreihe vhs.wissen-live mit aktuellen Themen finden Sie hier
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Termine

Datum
Uhrzeit
Ort
Datum

23.02.2026

Uhrzeit

19:30 - 21:00 Uhr

Ort

Online



Dozent(en)

leider kein Bild von Moritz Helmstaedter

Prof. Moritz Helmstaedter

Dozent*in


Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:


Status: Freie Plätze

Kursnr.: 261M10-115

Kursart: Vortrag

Beginn: Mo., 23.02.2026, 19:30 Uhr

Termine: 1

Kursort: Online

Gebühr: Wenn Ihnen das Angebot gefällt zahlen Sie gerne einen freiwilligen Beitrag (Konto DE 2525 0000 0000 2510 1569 (Deutsche Bundesbank) - bitte Veranstaltungsnummer angeben).


Kursort(e):
Online