Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Sexualstraftaten – Aufarbeitung, Ahndung, Folgen und Zusammenarbeit der Behörden
Sexualstraftaten stellen alle an ihrer Aufklärung und Ahndung Beteiligten stets vor besondere Probleme. Ihre Aufklärung ruft schon deshalb erhebliche Schwierigkeiten hervor, weil in der Regel nur zwei Personen zugegen sind – Opfer und Täter. Die Opfer sind häufig besonders traumatisiert und müssen vor neuen psychischen „Verletzungen“ durch das strafrechtliche Verfahren so gut wie möglich geschützt werden. Zugleich dürfen an die Überführung der Täter keine geringeren Anforderungen gestellt werden; für sie gilt ebenfalls die Unschuldsvermutung. In diesem schwierigen Komplex kommt den zur Entscheidung berufenen Personen eine besondere Verantwortung zu. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit dieser Problematik näher zu befassen. Dazu soll diese Veranstaltung dienen.
Anmeldung erforderlich unter 0421 361 12345
Veranstaltung aus der Reihe "Informationsveranstaltungen für Schöff*innen in der Justiz"Der Senator für Justiz u. Verfassung in Bremen bietet in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule Veranstaltungen für Schöff*innen an. Das kostenfreie Angebot soll die gewählten Schöff*innen bei der Ausübung dieses wichtigen und vielschichtigen Ehrenamtes unterstützen. Praktiker*innen aus den Bereichen Justiz, Polizei, Justizvollzug, Soziale Dienste der Justiz, Anwaltschaft und freien Trägern geben Einblicke in ihre Arbeit.
Die Teilnahme ist gebührenfrei, eine Anmeldung unter 0421/ 361-12345 erforderlich.
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Termine
24.11.2026
19:00 - 21:00 Uhr
Faulenstraße 69, vhs im Bamberger, Raum 103 Saal
Dozent(en)
Sarah Hundsdörfer
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
- Italienisch Mittelstufe 5 am Mittag (A2) (252N50-127)
- Femizide (261M10-291)
- Dem Täter auf der Spur – Bewertung von Zeugenaussagen vor Gericht (261M10-292)
- Deutsche Gebärdensprache (DGS) 1 (261M43-501)
- Englisch Mittelstufe 3 (A2) (261M45-633)
- Alles Spargel! Knackig, frisch und voller Ideen (261M82-565)
- Fisch: Aus Fluss und Meer (261M82-651)
- Englisch Konversation auf Niveau B1 - English conversation at level B1 (261N44-585)
- Bewährungs- und Jugendhilfe im Strafverfahren (262M10-293)
- Urban Dance. Musik - Tanzen - Lebensfreude (252S74-680)
Status: Freie Plätze
Kursnr.: 262M10-294
Kursart: Vortrag
Beginn: Di., 24.11.2026, 19:00 Uhr
Termine: 1
Kursort: vhs im Bamberger, Raum 103 Saal
Gebühr: 0,00 €