Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Ingeborg Bachmann „Undine geht" Kreativer Umgang mit Literatur - ein poetischer Zugang zur Selbstanalyse
Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ ist literarische Grundlage dieses Seminars. Sie dient zur kreativen Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, die wir in der Begegnung mit dem eigenen oder dem anderen Geschlecht machen oder gemacht haben. Wir werden mit Hilfe dieser Erzählung und anderer Textbeispiele zum Undine-Mythos und seiner Wasser- und Gefühls-Metaphorik versuchen, eine eigene Sprache zu finden , um den „Trauerbogen“ (I.Bachmann) zwischen den Geschlechtern zu zerreißen. Dabei werden uns kreatives Schreiben, darstellendes Spiel und Methoden der Körper- und Sinneswahrnehmung helfen, eigene poetische Ausdrucksformen zu finden und spielerisch einzusetzen.
Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
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Termine
09.05.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Wulwesstraße 10, Literatur - Werkstätten, L.2
10.05.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Wulwesstraße 10, Literatur - Werkstätten, L.2
Dozent(en)
Ulrike Marie Hille
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261M73-601
Kursart: Wochenendseminar - Kleingruppe
Beginn: Sa., 09.05.2026, 10:00 Uhr
Termine: 2
Kursort: Literatur - Werkstätten, L.2
Gebühr: 80,00 €
