Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Die Vorsorgevollmacht
Neben der Patient*innen- und Betreuungsverfügung ist die Vorsorgevollmacht das wichtigste Instrument der Selbstbestimmung für Lebenssituationen, in denen die eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst geregelt werden können. Anhand von Formulierungsmustern werden die Gestaltungsmöglichkeiten und Formerfordernisse erläutert. Auch stellen wir während des Vortrags dar, welche Vorteile und Risiken bei Ausstellung einer solchen Vollmacht bestehen, wie Risiken begrenzt werden können und welche
Alternativen zur Vorsorgevollmacht bestehen. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die Unterschiede der Befugnisse und Pflichten einer rechtlichen Betreuerin oder eines rechtlichen Betreuers zu jenen einer oder eines Vorsorgebevollmächtigten dargestellt. Auch werden Konstellationen dargestellt, in denen es sinnvoll sein kann, eine sogenannte Betreuungsverfügung zu erstellen. In diesem
Kontext erläutern wir ferner, welche Rechtsfolgen sich jeweils bei Nicht- bzw. bei Vorhandensein einer Vorsorgevollmacht ergeben.
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Termine
10.03.2026
18:00 - 20:00 Uhr
Kirchheide 49, vhs - Nord, Raum B40
Dozent(en)
Deutsches Rotes Kreuz
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
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Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261N14-018
Kursart: Vortrag
Beginn: Di., 10.03.2026, 18:00 Uhr
Termine: 1
Kursort: vhs - Nord, Raum B40
Gebühr: 8,00 €