Bremer Wohnzimmer in der Volkshochschule!
Miteinander ins Gespräch kommen – für Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universität Bremen und der Bremer Volkshochschule laden Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann (Universität Bremen) und Ralf Perplies (Direktor der Bremer Volkshochschule) alle Bremer*innen und Interessierte ins neu gestaltete Erdgeschoss der Bremer Volkshochschule ein.
„Gemeinsam möchten wir einen zivilgesellschaftlichen Begegnungsraum in Bremen schaffen“, so der Wunsch von vhs-Direktor Ralf Perplies. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass zu wenig Austausch stattfindet, der auch Dissens und Konflikte aushält. Alisha Heinemann möchte daher gemeinsam mit der Bremer vhs Räume schaffen, in denen Gespräche zu gesellschaftlich relevanten Themen auch dann noch stattfinden können, wenn nicht alle einer Meinung sind. Das Bremer Wohnzimmer startet mit kurzen Impulsen von in Bremen verorteten und engagierten Fachexpert*innen. Im Anschluss werden die Besucher*innen in moderierten Kleingruppen miteinander ins Gespräch kommen. Ziel ist es, das gesellschaftliche Miteinander zu fördern und einen Beitrag gegen Vereinzelung und gesellschaftliche Spaltung zu leisten.
Die Kooperationsreihe der Universität Bremen und der Bremer Volkshochschule umfasst folgende Termine:
Alle Menschen sind herzlich eingeladen, das Bremer Wohnzimmer zu besuchen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ort: Erdgeschoss im Bamberger Haus, Bremer Volkshochschule, Faulenstraße 69, 28195 Bremen.
Ingeborg Bachmann „Undine geht" Kreativer Umgang mit Literatur - ein poetischer Zugang zur Selbstanalyse
Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ ist literarische Grundlage dieses Seminars. Sie dient zur kreativen Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, die wir in der Begegnung mit dem eigenen oder dem anderen Geschlecht machen oder gemacht haben. Wir werden mit Hilfe dieser Erzählung und anderer Textbeispiele zum Undine-Mythos und seiner Wasser- und Gefühls-Metaphorik versuchen, eine eigene Sprache zu finden , um den „Trauerbogen“ (I.Bachmann) zwischen den Geschlechtern zu zerreißen. Dabei werden uns kreatives Schreiben, darstellendes Spiel und Methoden der Körper- und Sinneswahrnehmung helfen, eigene poetische Ausdrucksformen zu finden und spielerisch einzusetzen.
Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
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Termine
09.05.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Wulwesstraße 10, Literatur - Werkstätten, L.2
10.05.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Wulwesstraße 10, Literatur - Werkstätten, L.2
Dozent(en)
Ulrike Marie Hille
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
Status: Freie Plätze
Kursnr.: 261M73-601
Kursart: Wochenendseminar - Kleingruppe
Beginn: Sa., 09.05.2026, 10:00 Uhr
Termine: 2
Kursort: Literatur - Werkstätten, L.2
Gebühr: 80,00 €
