Alltagskompetenzen – stark für Leben, Beruf und Gesellschaft
Digitale Anwendungen, schwierige Gespräche in der Familie, Fragen zur Altersvorsorge oder zur Einkommenssteuer – im Alltag begegnen uns täglich Herausforderungen, die unsere Kompetenzen auf die Probe stellen. Gut, wenn man weiß, was zu tun ist. Alltagskompetenzen helfen uns, klarzukommen, mitzumachen, mitzuhalten. Sie machen stark – im Beruf, im Privaten, in der Gesellschaft.
Wer versteht, wie Dinge funktionieren – ob Finanzen, Versicherungen, handwerkliche Kniffe oder demokratische Abläufe – gewinnt Sicherheit und Freiheit. Alltagskompetenzen sind Selbstbefähigung pur: Sie geben Vertrauen in das eigene Handeln und schaffen Optimismus, auch wenn die Welt kompliziert erscheint.
Alltagskompetenzen bilden zudem das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie ermöglichen, Regeln friedlich auszuhandeln, zu verstehen und einzuhalten, Informationen einzuordnen und auf der Grundlage verlässlicher Daten und Fakten miteinander in den Austausch zu gehen. Erst durch Kompetenzen wie beispielsweise Medienverständnis und Konfliktfähigkeit wird nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Kommunikation möglich. So entsteht Zuversicht – im eigenen Leben und im Miteinander.
Die Bremer Volkshochschule unterstützt den Kompetenzerwerb mit vielen unterschiedlichen Kursen und Veranstaltungen, die in diesem Programmheft mit einem eigenen Signet gekennzeichnet sind. Sie laden dazu ein, Neues zu lernen, Fähigkeiten zu stärken und Alltagswissen zu teilen – für ein gelingendes, solidarisches und selbstbewusstes Zusammenleben.
Deine Geschichte: Migration verstehen, mitreden, mitgestalten - im Deutschen Auswandererhaus
Über Migration wird laut und polarisierend diskutiert. Dabei gerät manchmal aus dem Blick wie eng Migration mit dem eigenen Leben verknüpft ist. Die Geschichte Deutschlands ist Demokratie- und Migrationsgeschichte und dies zeigt sich überall: beruflich, im öffentlichen Leben, in Sprache, in unserem Alltag. Im Seminar wird bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung und anhand von gesellschaftlichen wie biographischen Beispielen gemeinsam erkundet, wie Einwanderung Zusammenleben prägt und welche Rolle die persönlichen Lebensgeschichten darin spielen. Die Teilnehmenden reflektieren persönliche Bezüge und entdecken verschiedene Perspektiven und entwickeln Handlungsmöglichkeiten. Thematisiert werden auch migrantische Erfahrungen in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland, dabei werden Privilegien und politische Prozesse gemeinsam reflektiert.
In Kooperation mit dem Deutschen Auswandererhaus. Gefördert durch das Bundesinnenministerium.
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Termine
23.11.2026
09:30 - 15:00 Uhr
Marie-Juchacz-Platz 1, Deutsches Auswandererhaus, Treffpunkt Foyer
24.11.2026
09:30 - 15:00 Uhr
Marie-Juchacz-Platz 1, Deutsches Auswandererhaus, Treffpunkt Foyer
Dozent(en)
Astrid Birth
Dozent*inTeilnehmer*innen dieser Veranstaltung interessierten sich auch für:
- Die Rolle Bremens im Kolonialismus (262M10-060)
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- Bremer Industriegeschichte (262M12-130)
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- Zwischen Tradition und Massenware, Kulturgut und Suchtgefahr - Das deutsche Bier (262M26-091)
Status: Freie Plätze
Kursnr.: 262M12-180
Kursart: Bildungszeit
Beginn: Mo., 23.11.2026, 09:30 Uhr
Termine: 2
Kursort: Deutsches Auswandererhaus, Treffpunkt Foyer
Gebühr: 10,00 €
