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Jüdisches Leben

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland


Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beleuchten wir – gemeinsam mit vielen anderen Volkshochschulen – die wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland und Bremen. Wir würdigen deren bis heute außerordentlichen Beitrag zur Kultur.

Warum setzen wir 2021 diesen Themenschwerpunkt?


Im Jahr 321 n. Chr. gestattete der römische Kaiser Konstantin den jüdischen Bürgern Kölns die Ausübung von Ehrenämtern. Das gilt als ältester Beleg für die Existenz einer jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden. Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) will das reiche kulturelle Erbe jüdischer Menschen in Deutschland bekannter zu machen und unterstützt deshalb dieses Jubiläum gemeinsam mit seinen 16 Landesverbänden.

Mit zahlreichen Bildungs- und Kulturangeboten setzen die Volkshochschulen ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz und positionieren sich gegen Antisemitismus. Die Anregung dazu erhielt der DVV von dem Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Weitere Infos über den Verein und sein Programm unter www.1700jahre.de

Seit wann gibt es jüdisches Leben in Bremen?


Mitte des 14. Jahrhunderts, so vermuten Historiker, siedeln erstmals Juden in Bremen. 1803 konstituiert sich hier die jüdische Gemeinde. 1863 wird die erste Synagoge in der heutigen Kolpingstraße eingeweiht, ab 1896 hat die Gemeinde einen eigenen Rabbiner. 1933 leben 1.314 jüdische Mitbürger*innen in Bremen.

In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 werden in Bremen fünf Menschen ermordet. 1941 beginnen die Deportationen nach Minsk und Riga, 1942 nach Auschwitz und Theresienstadt.

1945 gründet Carl Katz die neue Israelitische Gemeinde (heute Jüdische Gemeinde im Lande Bremen). 1961 wird die Synagoge in der Schwachhauser Heerstraße eingeweiht.

 

 

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Kursdetails

Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? - Online

Ein Angebot aus der "Smart Democracy" - Veranstaltungsreihe zu Digitalisierung und Gesellschaft des DVV

Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert. Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen? Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein. Die Veranstaltung live aus Köln übertragen.
Für die Teilnahme werden ein internetfähiges Endgerät und eine Internetverbindung zum Streamen der Veranstaltung benötigt. Den Zugangslink erhalten Sie am Tag der Veranstaltung.

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Datum
Uhrzeit
Ort
Datum

24.11.2021

Uhrzeit

19:00 - 20:15 Uhr

Ort

Online-Kurs am eigenen PC



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noch nicht bekannt

Dozent*in


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Status: Freie Plätze

Kursnr.: 212M10-012

Kursart: Vortrag

Beginn: Mi., 24.11.2021, 19:00 Uhr

Termine: 1

Kursort: Online-Kurs am eigenen PC

Gebühr: 0,00 €


Kursort(e):
Online-Kurs am eigenen PC

online