Schriftgröße: A A A

PLATZ DA!?

Darf man heute noch behindert sein?

Eine Foto-Ausstellung von Kerstin Rolfes.
Präsentiert vom Bremer Elternverein „21 Hoch 3“. 


© Kerstin Rolfes

Vom 21. März bis 12. April in der

Galerie im Bamberger

Montag bis Freitag 9.00 - 20.00 Uhr,
Samstag und Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

in der 
VHS im Bamberger-Haus
Faulenstraße 69, 1. Etage

Präsentation:
Bremer Elternverein „21 Hoch 3“

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung
Wie leben Familien mit Kindern mit Trisomie 21, auch bekannt als Down­syndrom? Wie sehen sich die Kinder selbst? Werden sie sich ihren Platz in der Welt erobern – und wie viel Platz räumt die Gesellschaft ihrem Anderssein ein?
Fragen, mit denen sich die Fotoausstellung „Platz da!?“ auseinandersetzt. Die Bremer Foto­grafin Kerstin Rolfes hat Familien und Kinder mit Trisomie 21 begleitet, zum Teil von der Geburt bis zur Volljährigkeit.

Eine Auswahl ihrer Bilder ist im Rahmen der Fotoausstellung zu sehen.

© Kerstin Rolfes
© Kerstin Rolfes

Zur Eröffnung der Ausstellung am 21. März um 17.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung: Dr. Sabina Schoefer (Bremer VHS)
Einleitende Worte: Dr. med. Burkhard Mehl (SPI Bremen)
Musikalische Begleitung: Kai Olav Oestmann
Schirmherrschaft: Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Der Verein 21 Hoch 3 e.V. möchte mit vielen unter­schiedlichen Angeboten, großem Engagement und Präsenz in der Öffentlichkeit Vorurteile gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung abbauen und ein zeitgemäßes Bild von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Trisomie 21 in die Gesellschaft transportieren. Er bietet Informa­tionen, Austausch und Raum für Visionen, die Stück für Stück in die Realität umgesetzt werden.
-> www.21hoch3.de

Die Fotografin Kerstin Rolfes lebt und arbeitet in Bremen.

Nach einer klassischen Ausbildung zur Fotografin begann Sie mit der Arbeit an unter­ schiedlichen Reportagen. Unter anderem in der JVA für Frauen in Vechta oder zum Thema „Freundschaft im Alter“. Es folgte ein Studium der Medienkunst in Gronin­gen und im Anschluss daran „Visuelle Kommunika­tion“ an der Kunsthochschule in Bremen. Für ihre Diplomarbeit „Geel – Wie wirklich ist die Wirklich­keit“ verbrachte sie einige Zeit in Belgien, um Men­schen mit einer psychischen Erkrankung und/oder geistigen Behinderung fotografisch zu begleiten.
Sie war Mitglied der Fotoredaktion der taz Bremen. Seit 1999 arbeitet sie für verschiedene Auftrag­geber als freiberufliche Fotografin und realisiert eigene fotografische Projekte.
-> www.kerstinrolfes.de

 

Zum Kontaktformular
Kontakt: Fachbereich Kultur Tel.: 0421 361-3656 oder kultur@vhs-bremen.de